Blütezeit
In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts wird die Klosteranlage durch ein Lagerhaus, das Ökonomiegebäude, und den 1732 fertiggestellten Schulbau erweitert. Wie die Klosterkirche selbst überstehen sie nahezu unbeschädigt den großen Stadtbrand von 1746, der ganz Lennep in Schutt und Asche legt, und fallen erst zwei Jahrhunderte später dem Abriss zum Opfer. Die Minoriten, historische Quellen sprechen von 12 Ordensbrüdern, betreiben nun den systematischen Aufbau ihrer Gemeinde. Rege Missionsarbeit über die Grenzen Lenneps hinaus, Seelsorge und schulische Lehrtätigkeit sorgen für ein stetes Anwachsen ihrer Gemeinde. Trotz anhaltender finanzieller Sorgen erlebt das Kloster bis zur Säkularisierung seine eigentliche Blütezeit.