Klostergründung

Minoriten - aus dem Franziskanerorden hervorgegangen - ließen sich 1641 in der Stadt Lennep nieder. Mit Unterstützung des Landesherrn und des Kölner Erzbischofs beginnen die Minoriten 1677 mit dem Bau einer Klosteranlage auf einem noch innerhalb der Stadtmauern gelegenen Gelände, genannt Bongartshof, das sie nach langwierigen Verhandlungen mit Eigentümer und Stadt erwerben können. Spenden und Stiftungen aus der Bevölkerung stellen die Finanzierung sicher. Das Klostergebäude wird bereits 1681 bezogen, während die Fertigstellung der Klosterkirche bis 1696 dauert. Der Abt des Klosters Altenberg nimmt 1700 die Einweihung vor.

Das einschiffige Bauwerk im spätgotischen Stil misst etwa 30 Meter in der Länge, 11 Meter in der Breite und 13 Meter in der Höhe. Der Kirchenbau besitzt keinen eigentlichen Turm sondern lediglich einen barocken Dachreiter.