Verein & Stiftung

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Kulturzentrum Klosterkirche

Viel Engagement für die Kultur vor Ort: Die Klosterkirche lebt durch den Einsatz zahlreicher Bürger im Verein Kulturzentrum Klosterkirche e.V. sowie durch Zuwendungen an ihre Stiftung.

Zweck der Ende 2014 ins Leben gerufenen Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere die Förderung des Kulturprogramms in der Klosterkirche Remscheid-Lennep. Die Stiftung Kulturzentrum Klosterkirche hat sich zur Aufgabe gemacht, die Finanzierung des vielfältigen kulturellen Angebots vor Ort zu sichern und auszubauen.

  • Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
  • Programme für Freunde klassischer wie zeitgenössischer Musik
  • Spezielle Angebote für Senioren
  • Kulturbeiträge im Rahmen lokaler Feste und Veranstaltungsreihen

Team

Andrea Preker, geschäftsführende Kulturmanagerin der Klosterkirche

Martina Sieber, Büroorganisation und Mitgliederbetreuung

Andrea Preker | Klosterkirche Lennep
Vorstand | Klosterkirche Lennep

Vorstand

hinten v.l.n.r:
Christof Welke, Torsten Kohl, Johannes Kessler, Heiko Lindermann
vorne v.l.n.r:
Gabriele Hötte, Wolfgang Moritz, Alexander Holthaus (nicht im Bild), Dr. Britta Wurm (beratendes Mitglied), Alina Picard (beratendes Mitglied)

Die Stiftung

Spenden an die Stiftung ermöglichen die Durchführung von aktuellen Projekten. Es besteht auch die Möglichkeit, mit einer Spende ein konkretes Programm zu unterstützen. Bei Spenden oder Zustiftungen ab 2.500 Euro ist die Namensnennung des Spenders auf der Stiftungstafel im Foyer der Klosterkirche möglich. Weitere Informationen zur Stiftung und den Mitgliedern des Stiftungsrats finden Sie in unserer Stiftungsbroschüre.

Kulturzentrum Klosterkirche e.V.
IBAN: DE20340500000000111211
Stichwort: Spende Kulturzentrum Klosterkirche

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Kultur unterstützen.

1987

Seit 1987 übernimmt der Verein die Aufgabe ein interessantes und vielfältiges Kulturprogramm zu organisieren und durchzuführen.

600

Über 600 Mitglieder unterstützen bereits die Klosterkirche. Tragen auch Sie dazu bei, das Kulturzentrum Klosterkirche in Zukunft zu erhalten.


20% Ermäßigung

erhalten Mitglieder auf den Eintrittspreis all unserer Kulturveranstaltungen.

Vorteile | Klosterkirche Lennep

Reservierungen

Als Mitglied bieten wir Ihnen Reservierungsmöglichkeiten schon vor Vorverkaufsstart.

Rabatte | Klosterkirche Lennep

10% auf Raummieten

Sie genießen eine Ermäßigung von 10 % auf Raummieten – für Geburtstag, Hochzeit und mehr.

Prämien | Klosterkirche Lennep

Exklusive Prämien

Regelmäßige Zusendung des Kulturprogramms und Einladungen zu Sonderveranstaltungen.

Einzelmitgliedschaft

Mitgliedschaft für eine Person
€40im Jahr
  • 20% Rabatt auf Kulturveranstaltungen
  • 10% Rabatt auf Raummieten
  • Reservierung schon vor Vorverkaufsstart
  • Exklusive Einladungen zu Sonderveranstaltungen

Paarmitgliedschaft

Mitgliedschaft für 2 Personen
€60im Jahr
  • 50% Rabatt auf die zweite Mitgliedschaft
  • 20% Rabatt auf Kulturveranstaltungen
  • 10% Rabatt auf Raummieten
  • Reservierung schon vor Vorverkaufsstart
  • Exklusive Einladungen zu Sonderveranstaltungen
  • Alle Vorteile Doppelt genießen

Ob Familienbetrieb oder Großunternehmen

die Klosterkirche heißt Sie herzlich willkommen
€200im Jahr
  • 2 VIP-Cards Jederzeit übertragbar
  • 20% Ermäßigung Auf alle Veranstaltungen
  • Exklusive Nutzung des Färbersaals als VIP Lounge
  • Kostenfreier Garderoben-Service

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    Historie

    Historie

    Gestern und heute

    Kloster, Textilfabrik, Kulturstätte: In ihrem „dritten Leben“ wurde die Klosterkirche zur Musik-, Kabarett- und Kleinkunstbühne erweckt. Ein Glücksfall, nicht nur für die Lenneper.

    Historisches Bild | Klosterkirche Lennep

    Klostergründung

    Die aus dem Franziskanerorden hervorgegangenen Minoriten ließen sich 1641 in der Stadt Lennep nieder. Mit Unterstützung des Landesherrn und des Kölner Erzbischofs beginnen sie 1677 mit dem Bau einer Klosteranlage auf einem noch innerhalb der Stadtmauern gelegenen Gelände, genannt Bongartshof, das sie nach langwierigen Verhandlungen mit Eigentümer und Stadt erwerben können. Spenden und Stiftungen aus der Bevölkerung stellen die Finanzierung sicher. Das Klostergebäude wird bereits 1681 bezogen, während die Fertigstellung der Klosterkirche bis 1696 dauert. Der Abt des Klosters Altenberg nimmt 1700 die Einweihung vor.

    Das einschiffige Bauwerk im spätgotischen Stil misst etwa 30 Meter in der Länge, 11 Meter in der Breite und 13 Meter in der Höhe. Der Kirchenbau besitzt keinen eigentlichen Turm sondern lediglich einen barocken Dachreiter.

    Blütezeit

    In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts wird die Klosteranlage durch ein Lagerhaus, das Ökonomiegebäude, und den 1732 fertiggestellten Schulbau erweitert. Wie die Klosterkirche selbst überstehen sie nahezu unbeschädigt den großen Stadtbrand von 1746, der ganz Lennep in Schutt und Asche legt, und fallen erst zwei Jahrhunderte später dem Abriss zum Opfer.

    Die Minoriten, historische Quellen sprechen von 12 Ordensbrüdern, betreiben nun den systematischen Aufbau ihrer Gemeinde. Rege Missionsarbeit über die Grenzen Lenneps hinaus, Seelsorge und schulische Lehrtätigkeit sorgen für ein stetes Anwachsen ihrer Gemeinde. Trotz anhaltender finanzieller Sorgen erlebt das Kloster bis zur Säkularisierung seine eigentliche Blütezeit.

    Säkularisierung

    Auf Anordnung des Landesherrn wird das Minoritenkloster aufgelöst und sein bewegliches Eigentum versteigert. 1810 erwirbt der Lenneper Kaufmann J. D. Fuhrmann den größten Teil des Grundbesitzes. Die Klosterkirche bleibt als Pfarrkirche der katholischen Gemeinde bis 1845 erhalten, befindet sich aber jahrelang in schlechtem baulichen Zustand. Schließlich gelingt 1831 mit Hilfe staatlicher Finanzmittel der innere Ausbau zu einer Emporkirche, um mehr Platz zu schaffen.

    Historisches Bild | Klosterkirche Lennep
    Historisches Bild | Klosterkirche Lennep

    Fabrikationsstätte

    1887 gehen Klosterkirche und Klostergebäude nach jahrelangem Leerstand und zwischenzeitlicher Nutzung als Schlosserei in den Besitz des expandierenden Textilunternehmens Carl Mühlinghaus über. Nach und nach entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Klosterhofs eine weitverzweigte Fabrikationsanlage für Trikotagen, die auch die vorhandene Bausubstanz mit einbezieht.

    Kulturzentrum

    Bundesweit bekannte und angesehene Kleinkunstbühne

    Angesichts des drohenden Abrisses der ehemaligen Minoritenkirche schließen sich 1983 engagierte Bürger in einem Verein Klosterkirche zusammen, um eines der städtebaulich und kulturhistorisch bedeutendsten Gebäude Lenneps zu erhalten. Ihr Nutzungskonzept sieht die weitgehende Wiederherstellung des historischen Zustandes mit einem großen offenen Innenraum für Veranstaltungen, Ausstellungen, Feste und Konzerte vor. Finanzielle Beiträge des Landes NRW und der Stadt Remscheid decken den größten Teil der Restaurierungskosten ab. Den Rest bestreiten Eigenmittel des Vereins und großzügige Spenden aus der Bürgerschaft.

    Bereits 1985 kann mit dem Wiederaufbau der Kirche und des angegliederten Klosterhofs begonnen werden. Zum Richtfest im Mai 1986 erhält der Kirchenbau einen mit Kupfer überzogenen Dachreiter, der sich als Gewinn für Lenneps Stadtsilhouette erweist. Am 5. September 1987 erfolgt schließlich die feierliche Einweihung der historischen Stätte als Kultur- und Bürgerzentrum von hohem Rang für die Stadt Lennep und die ganze Region. Seitdem hat sich die Klosterkirche zu einer der bedeutendsten Kleinkunstbühnen und Veranstaltungsorte der Region entwickelt.


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    Außenansicht | Klosterkirche Lennep